United Nations High Commissioner for Refugees

In Deutschland

Image ALT-text
© UNHCR/M. Rentsch

Kurz nachdem die Zentrale von UNHCR in Genf 1951 die Arbeit aufnahm, wurden die ersten Außenbüros in Deutschland und Österreich aufgebaut. Die Aufgabe: Unterstützung für einen Teil der damals 245.000 sogenannten "Displaced Persons" zu leisten, die sich in Folge des Zweiten Weltkriegs in der Bundesrepublik Deutschland aufhielten. Oftmals handelte es sich um ehemalige Zwangsarbeiter oder Insassen von Konzentrationslagern.

Der Schwerpunkt der UNHCR-Aktivitäten in Deutschland liegt - wie in anderen europäischen Staaten auch - im Bereich des Rechtsschutzes für Asylsuchende und anerkannte Flüchtlinge. Das Asylverfahren selbst wurde in der Genfer Flüchtlingskonvention zwar nicht geregelt, dennoch ist es wichtig, dass die Flüchtlingseigenschaft in einem Verfahren festgestellt wird. Deshalb gilt es im Rahmen des Rechtsschutzes sicherzustellen, dass Asylanträge innerhalb eines angemessenen Verfahrens geprüft werden.

Mitarbeiter der UNHCR-Büros in Berlin und Nürnberg kommentieren auch auf Einladung von Regierungsstellen oder des Bundestages und seiner Ausschüsse, Verfahrensregelungen sowie Änderungen des materiellen Asylrechts aus internationaler Sicht. Auf Bitten von Behörden, Gerichten, Anwälten oder Asylsuchenden beziehungsweise Flüchtlingen nehmen sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten Stellung zu individuellen Fällen.

In Berlin verfügt UNHCR über eine Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.


Vertreter(in) für Deutschland

Katharina Lumpp ist Vertreterin des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) in Deutschland.

Rechtsberatung

Hier finden Sie Kontaktaddressen und Informationen zu nichtsstaatlichen Beratungsstellen und Anwälten

Presse und Information

Die Presse- und Informationsabteilung in Berlin liefert Hintergrundinformationen zu nationalen und internationalen Entwicklungen.

URL: www.unhcr.de/unhcr/in-deutschland.html
copyright © 2001-2016 UNHCR - all rights reserved.