United Nations High Commissioner for Refugees
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Opferzahl im Indischen Ozean senken

26 Februar 2013

© UNHCR/V. Tan
Im Jahr 2012 sind im Indischen Ozean fast 500 Menschen gestorben - Rakhine Staat, Myanmar, war für viele der Abreisepunkt.

Genf - UN-Flüchtlingskommissar Antonio Guterres, hat heute seine Forderungen nach einer verstärkten Zusammenarbeit im Asien-Pazifik-Raum bekräftigt, um der steigenden Opferzahl von Flüchtlingen, die über den Indischen Ozean geschmuggelt werden, ein Ende zu setzen.
Medien und anderen Quellen zufolge, sind im Jahr 2012 fast 500 Menschen gestorben, nachdem ihre Boote Schaden erlitten haben oder gekentert sind. Der Indische Ozean ist also eine der tödlichsten Regionen der Welt für die Menschen, die aus ihrem Land per Boot fliehen wollen oder müssen beziehungsweise Opfer von Menschenhändlern werden.

Lösungen sollen in einem koordinierten Rahmen gefunden werden

„Dies ist eine erschreckend hohe Zahl von verlorenen Menschenleben und sie fordert einen weitaus konzentrierteren Aufwand von den Ländern aus der Region, im Hinblick auf die Ursachen und die Verhinderung des Menschenverlustes“, sagte Guterres. „Das Verdrängen, die Leugnung der Ausschiffung und Boote, die wochenlang in dem Gewässer treiben, werden das regionale Problem, das eindeutig eine bessere, vernetzte und mitleidsvolle Herangehensweise braucht, nicht lösen. UNHCR stellt seine Sachkompetenz zur Verfügung, damit Antworten gefunden werden. Ich fordere alle auf, das Treffen nächsten Monat in Jakarta zu nutzen, um Lösungen in einem koordinierten Rahmen zu finden.“ UNHCR organisiert ein regionales Treffen über den regelwidrigen Seeverkehr in Asien-Pazifik Mitte März in Indonesien.

UNHCR ist äußert besorgt über die hohe Zahl der Todesfälle im Indischen Ozean in den letzten Monaten. Der letzte Vorfall war Mitte Februar, als 30 Menschen vor der Ostküste Sri Lankas gefunden wurden, nachdem 90 ihrer Mitreisenden während einer wochenlangen Reise von der Bucht von Bengalen gestorben sind. UNHCR sucht Zugang zu den Überlebenden, um ihren internationalen Schutzstatus zu prüfen. Die Flüchtlinge sind angeblich muslimische Rohingya-Ethnische aus dem Rakhine Staat im Westen Myanmars oder stammen aus Flüchtlingslagern und improvisierten Camps in Bangladesh.

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URL: www.unhcr.de/presse/nachrichten.html
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