United Nations High Commissioner for Refugees

International

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Hauptaufgabe von UNHCR ist der Internationale Flüchtlingsschutz. Dessen Kernstück ist bis heute die Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) von 1951 und das Zusatzprotokoll von 1967. UNHCR hilft bei der Suche nach dauerhaften Lösungen. Wenn eine freiwillige Rückkehr in ein Heimatland nicht mehr möglich ist, kann die Ansiedlung und Integration in einem Erstasylland oder aber die Neuansiedlung in einem Drittland (Resettlement) sinnvoll sein.

Mit mehr als 9.300 Mitarbeitern (Stand: November 2015) in 123 Ländern arbeitet UNHCR daran, dass internationale Vereinbarungen zu Gunsten von Flüchtlingen eine weite Verbreitung finden und diese von den Regierungen beachtet werden.

UNHCR entlastet die Aufnahmeländer bei der humanitären Sofort- und Katastrophenhilfe und ermöglicht den Betroffenen eine Grundversorgung. Das können finanzielle Zuschüsse oder auch materielle Güter wie Zelte, Matratzen, Decken, Plastikplanen, Kochgeschirr oder Wasserkanister sein.

Gemeinsam mit zahlreichen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und UN-Partnern stellt UNHCR auch Lebensmittel, technisches Equipment für den Acker- oder Brunnenbau und die Errichtung von Häusern, Schulen und für Kliniken zur Verfügung.

UNHCR hilft nicht nur Flüchtlingen, sondern auch Asylsuchenden, Rückkehrern und einem Teil der rund 38 Millionen Menschen, die innerhalb ihrer eigenen Länder vertrieben wurden (Binnenvertriebene). Jüngsten Schätzungen zufolge sind etwa 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Die Flüchtlinge, für die sich UNHCR einsetzt sind über die ganze Welt verteilt, mehr als die Hälfte von ihnen kommen aus Syrien, Afghanistan und Somalia.

Hauptursache für die weltweite Flucht und Vertreibung bleibt der Krieg. 62 Prozent der Flüchtlinge in der UNHCR-Statistik stammen aus gerade einmal fünf Staaten: Syrien, Afghanistan, Somalia, Sudan und dem Südsudan.

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