Wie sein Vorgänger war Félix Schnyder ein Diplomat aus der Schweiz, der vor seiner Ernennung zum Flüchtlingshochkommissar der Vereinten Nationen als Vorsitzender des Exekutivkomitees von UNICEF und Beobachter der Schweiz bei den Vereinten Nationen tätig war.
Schnyder leitete die Rückführung der algerischen Flüchtlinge aus Tunesien und Marokko, bei der UNHCR sich zum ersten Mal an solch einem Einsatz beteiligte. Er erreichte auch die Unterstützung der UN-Generalversammlung dafür, dass UNHCR zunehmend seine "guten Dienste" zur Verfügung stellen konnte, um weltweit bei Flüchtlingskrisen zwischen Regierungen vermitteln zu können.
Auf diese Weise konnte er auch die Unterstützung für die ruandischen Flüchtlinge im ostafrikanischen Seenhochland mobilisieren. Durch die Ausweitung der UNHCR-Aktivitäten auf Afrika trug er dazu bei, dass der globale Charakter des Flüchtlingsproblems immer mehr anerkannt wurde. Er war entscheidend daran beteiligt, den politischen Prozess auf den Weg zu bringen, der zur Verabschiedung des Protokolls über die Rechtsstellung der Flüchtlinge von 1967 führte.
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